Tijn de Vos wurde mit dem Heinz Zemanek Preis 2026 ausgezeichnet
Er überzeugte mit seiner herausragenden Dissertation „Graph Sparsification in Distributed and Dynamic Settings“ die Jury und erhielt den mit 5.000, - Euro dotierten Heinz Zemanek Preis.
Der Heinz-Zemanek-Preis ist eine hochrangige Auszeichnung der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG), die nach dem österreichischen Informatikpionier (Entwickler des „Mailüfterls“) benannt ist. Er würdigt außergewöhnliche wissenschaftliche Arbeiten und wird in der Regel alle zwei Jahre in zwei Kategorien vergeben:
· Kategorie A (Dissertationen): Prämiert herausragende Doktorarbeiten. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und kann bei zwei Nominierten auch geteilt werden.
· Kategorie B (Sonstige Forschungsarbeiten): Zeichnet andere akademische Großleistungen wie Habilitationen aus. Hierfür beträgt das Preisgeld 2.000 Euro.
Heuer konnte sich Tijn de Vos mit seiner Dissertation gegen vier weitere Finalisten*innen durchsetzen. Seine Arbeit entstand im Rahmen seines Studiums an der Universität Salzburg am Fachbereich Informatik unter Supervision von Prof. Sebastian Forster.
Die Dissertation behandelt zentrale Fragestellungen der theoretischen Informatik und beschäftigt sich mit sogenannter Graph Sparsification – Methoden zur Vereinfachung komplexer Netzwerke bei gleichzeitiger Erhaltung wichtiger Eigenschaften. Tijn de Vos entwickelte dabei neue algorithmische Ansätze für dynamische, verteilte und quanteninspirierte Modelle. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen Verbesserungen bei Approximationsalgorithmen für kürzeste Wege, Tree Packings und Cut-Sparsifiers.
(vgl.
https://www.ocg.at/blog/heinz-zemanek-preis-2026-fuer-tijn-de-vos
https://www.ocg.at/hzp
)
Wir gratulieren sehr herzlich!
Foto: OCG (v.l.n.r. Ronald Bieber, Tijn de Vos, Sebastian Forster, Stefan Szeider)